Tag Archives: opinion

“Евреите са нашето нещастие!”

Подтекстът на тази статия: евреите са убийците на Христос и са отговорни за болшевизма и атаката срещу Св. Неделя. Авторката не го казва буквално, но посланието е лесно да се чете между линиите…

Жалко е, че на “Култура” се появява статия, използваща антисемитски клишета. Това не съответства на това, което “Култура” беше за мен досега.

© Thomas Hübner and mytwostotinki.com, 2014-8. Unauthorized use and/or duplication of this material without expressed and written permission from this blog’s author and/or owner is strictly prohibited. Excerpts and links may be used, provided that full and clear credit is given to Thomas Hübner and mytwostotinki.com with appropriate and specific direction to the original content.

 


Biography vs. Oeuvre

Usually, I am not very much interested in the lives of the authors I am reading. When you read a biography of a writer it frequently turns out that they were more or less like you and me, at least on the surface. What made them different and outstanding was their ability to create literature. As a private person, most of them seem not to have been very remarkable, and more frequently than not, they are described by those who knew them as rather self-centred, narcissistic, or unsupportable human beings. There are a few exceptions of course, writers that – if you had the opportunity – you would have liked to meet in real life, simply for being the extraordinary and/or truly good person they have obviously been. Montaigne or Lichtenberg come to mind, but also Chekhov.

© Thomas Hübner and mytwostotinki.com, 2014-8. Unauthorized use and/or duplication of this material without expressed and written permission from this blog’s author and/or owner is strictly prohibited. Excerpts and links may be used, provided that full and clear credit is given to Thomas Hübner and mytwostotinki.com with appropriate and specific direction to the original content.

 


Старият феномен

Старият феномен. Човек го пише грешно от невежеството, а останалите следват инстинкта на стадото. Но все още се нарича “Канун на Лек Дукаджини” (Kanuni i Lekë Dukagjinit), а не “Канун на Лек Дукагини”. Жалко.

© Thomas Hübner and mytwostotinki.com, 2014-8. Unauthorized use and/or duplication of this material without expressed and written permission from this blog’s author and/or owner is strictly prohibited. Excerpts and links may be used, provided that full and clear credit is given to Thomas Hübner and mytwostotinki.com with appropriate and specific direction to the original content.

 


изненада

аз съм изненадан, че един млад български поет, с когото дори веднъж споделях вечеря и приятелски разговор, и за когото винаги мислих добре, харесва пост на един психически небалансиран човек, който ме нарича свиня, без особена причина. но хей, това са кръговете на българските поети, така че всичко е възможно …

© Thomas Hübner and mytwostotinki.com, 2014-8. Unauthorized use and/or duplication of this material without expressed and written permission from this blog’s author and/or owner is strictly prohibited. Excerpts and links may be used, provided that full and clear credit is given to Thomas Hübner and mytwostotinki.com with appropriate and specific direction to the original content.

 


#puigdemont

Following the arrest of Puigdemont in Germany:

It’s really amazing how many experts in European and International Law I have among my FB friends…

#puigdemont

© Thomas Hübner and mytwostotinki.com, 2014-8. Unauthorized use and/or duplication of this material without expressed and written permission from this blog’s author and/or owner is strictly prohibited. Excerpts and links may be used, provided that full and clear credit is given to Thomas Hübner and mytwostotinki.com with appropriate and specific direction to the original content.

 


Georg Christoph Lichtenberg zur Tellkamp-Debatte

Noch einmal zum Thema Tellkamp:

Der Autor des Turm ist ja beileibe nicht der erste Schriftsteller, der sich im Politischen mit etwas hervorgetan hat, das man einfach nur als unredlich, ärgerlich, dumm, verlogen, infam oder perfide bezeichnen kann. Die Liste ist lang und umfasst auch Autoren vom Format eines Thomas Mann (man denke etwa an seine unsäglichen Betrachtungen eines Unpolitischen – immerhin, und das macht ja einen Teil der Grösse von Thomas Mann aus, hat er diesen Irrtum später erkannt und sich zum mutigen Verteidiger der Weimarer Republik gewandelt). Celine ist ein wichtiger Autor, trotz seiner widerlichen Bagatelles pour un massacre. Gleiches gilt für Peter Handke – noch so einer aus der Riege der Schöngeister, die ganz viel Empathie für die Gruppe haben, mit der sie sich identifizieren (in Handkes Fall diejenigen in Belgrad, die die ethnischen Säuberungen im serbischen Namen und deren Opfer zu verantworten haben) und ein kaltes Herz für die, mit denen er sich aus Denkfaulheit oder Charakterschwäche nicht befassen will, auch wenn diese Menschen unverschuldet schrecklich gelitten haben; Peter Handke ist in diesem Sinne so etwas wie ein “Proto-Tellkamp”. Und auch Tellkamp kann und soll man lesen, auch wenn man jetzt – nach der intellektuellen und charakterlichen Selbstdemontage des Autors – seine Werke sicher nicht mehr so unbefangen und naiv lesen kann wie vorher.  

Wie so oft, so hilft es auch hier, Georg Christoph Lichtenberg zu Rate zu ziehen. Er schreibt zum Thema:

“Viele sogenannte berühmte Schriftsteller, in Deutschland wenigstens, sind sehr wenig bedeutende Menschen in Gesellschaft. Es sind bloß ihre Bücher, die Achtung verdienen, nicht sie selbst. Denn sie sind meistens sehr wenig wirklich. Sie müssen sich immer erst durch Nachschlagen zu etwas machen, und dann ist es immer wieder das Papier, das sie geschrieben haben. Sie sind elende Ratgeber und seichte Lehrer dem, der sie befragt.” (Sudelbücher (K 192) 

Coverbild Sudelbücher I. Sudelbücher II. Materialhefte und Tagebücher. Register zu den Sudelbüchern von Georg Christoph Lichtenberg, Wolfgang Promies (Hrsg.), ISBN-978-3-423-59075-4

Georg Christoph Lichtenberg: Sudelbücher – Dreibändige Gesamtausgabe, herausgegeben von Wolfgang Promies, dtv 2005 

© Thomas Hübner and mytwostotinki.com, 2014-8. Unauthorized use and/or duplication of this material without expressed and written permission from this blog’s author and/or owner is strictly prohibited. Excerpts and links may be used, provided that full and clear credit is given to Thomas Hübner and mytwostotinki.com with appropriate and specific direction to the original content.

 

 


Meinungsfreiheit – wie sie sich der kleine Moritz von der “Welt” vorstellt

Meinungsfreiheit, wie sie sich der kleine Moritz von der “Welt” vorstellt:

Uwe Tellkamp und sein Freund Kubitschek dürfen ihre angeblich verbotenen oder “geduldeten” Meinungen – denn Tatsachen hat Tellkamp in seinen weinerlichen und vor Selbstmitleid triefenden Ausführungen ja keine vorgebracht; die perfiden “95%” sind eine bekannte PEGIDA-Lüge wie so manches andere auch, was er auf der Bühne zum besten gibt; seine Ausführungen bei der berüchtigten Veranstaltung in Dresden sind von schwer erträglicher Gemeinheit, Dummheit und Denkfaulheit – in allen deutschen Medien flächendeckend und unzensiert verbreiten, behaupten aber trotzdem wacker und unter johlendem Beifall ihrer Gemeinde, wie marginalisiert sie als arme Opfer einer linken Verschwörung mit der Kanzlerin an der Spitze sind.

Der Suhrkamp-Verlag aber hat selbstredend das Maul zu halten, was denn sonst. Wenn ein Suhrkamp-Mitarbeiter twittert, hat er das vorher mit der Reichsschrifttumskammer im Hause Kubitschek/Tellkamp abzustimmen. Meinungsfreiheit gilt schliesslich nur für die, die Tellkamp und Kubitschek gut finden. Menschen, die vor Fassbomben, Folter und Verstümmelung fliehen, sind natürlich bloss Sozialschmarotzer und wer das auch nur bestreitet oder in Zweifel zieht, begeht einen Anschlag auf die Meinungsfreiheit der Geistesheroen von AfD und PEGIDA. –

Dass der kleine Moritz von der “Welt” dann auch noch sowohl den Grund für die öffentliche Empörung über die seinerzeitigen Aussagen der Schriftstellerin Lewitscharoff zur Reproduktionsmedizin verfälscht und auch den Inhalt des Suhrkamp-Tweets zur Dresdner Veranstaltung manipulativ und sinnentfremdend darstellt, entspricht dann logischerweise allerdings voll und ganz seinem journalistischen Niveau.

Was für ein erbärmliches Pack da aus seinen Löchern gekrochen kommt!

© Thomas Hübner and mytwostotinki.com, 2014-8. Unauthorized use and/or duplication of this material without expressed and written permission from this blog’s author and/or owner is strictly prohibited. Excerpts and links may be used, provided that full and clear credit is given to Thomas Hübner and mytwostotinki.com with appropriate and specific direction to the original content.

 


Alles nur geklaut…

Die Diskussion über ein zeitgemäßes Urheberrecht ist eine Sache – das Respektieren des geltenden Rechts eine andere.

Was mich ärgert, ist die Unverfrorenheit mit der auf diversen Plattformen im Internet immer wieder ganze Bücher, die urheberrechtlich geschützt sind, zum kostenlosen Download eingestellt werden, ohne dass dem der Rechteinhaber zugestimmt hat oder eine ihm zustehende Vergütung bekommt. Das ist nicht nur in Deutschland, sondern in allen Unterzeichnerstaaten der einschlägigen internationalen Urheberrechtskonventionen unrecht und schädigt sowohl Autoren, Verlage, Rechteinhaber und Übersetzer (sofern es sich um übersetzte Texte handelt). 

Ein besonders krasses Beispiel ist die bulgarische Website www.chitanka.info, wo es tausende und abertausende solcher Texte gibt – im Moment z.B. 6434 Romane, davon grob geschätzt etwa 40% urhebergeschützt. Chitanka betreibt bzw. ermöglicht geistigen Diebstahl in großem Stil, und wenn sich schon in Bulgarien nur wenige daran stören – die zuständigen Strafverfolgungsorgane offenbar nicht -, sollten sich vielleicht mal die ausländischen Verlage und Rechteinhaber dieses Problems annehmen.

Hier eine kleine Auswahl, die sich auf vollständige auf Chitanka hinterlegte Bücher aus dem deutschsprachigen Raum (in bulgarischer Übersetzung) beschränkt – die Liste ist nicht vollständig und häufig werden abgesehen von kompletten Büchern Dutzende von weiteren Texten eines Autors zum Download eingestellt; es würde mich sehr überraschen, wenn dies auch nur in einem einzigen Fall in Absprache mit dem/den Rechteinhaber/n geschehen wäre:

Günter Grass: Die Blechtrommel
Heinrich Böll: Ansichten eines Clowns
Thomas Mann: Der Zauberberg; Doktor Faustus
Heinrich Mann: Die Jugend des Königs Henri IV
Anna Seghers: Das siebte Kreuz
Erich Kästner: Pünktchen und Anton; Das doppelte Lottchen; Emil und die drei Zwillinge; Die verschwundene Miniatur; Der kleine Mann und die kleine Miss; Der kleine Grenzverkehr; Der 35. Mai; Fabian; Drei Männer im Schnee; Das fliegende Klassenzimmer
Erich Maria Remarque: Im Westen Nichts Neues; Der Weg zurück; Arc de Triomphe; Zeit zu leben und Zeit zu sterben; Der schwarze Obelisk; Drei Kameraden; Station am Horizont; Schatten im Paradies; Die Nacht von Lissabon; Der Funke Leben; Der Himmel kennt keine Günstlinge 
Patrick Süskind: Das Parfüm
Walter Benjamin: Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit
Waldemar Bonsels: Die Biene Maja 
Lion Feuchtwanger: Die Jüdin von Toledo 
Friedrich Dürrenmatt: Das Versprechen 
Arnolt Bronnen: Aisopos
Daniel Glattauer: Gut gegen Nordwind; Ewig dein 
Michael Ende: Momo; Die unendliche Geschichte 
Erich Fromm: Haben oder Sein; Die Kunst des Liebens
Gottfried Benn: Statische Gedichte
Cornelia Funke: Tintenherz 
F.C. Delius: Mogadischu Fensterplatz 
Alfred Bekker: Da Vincis Fälle (6 Bd.) 
Wolfgang Jäschke: Der letzte Tag der Schöpfung 
Wolfgang Hohlbein: Charity (8 Bd.); Der Widersacher; Das Druidentor 
Ildiko von Kürthy: Herzsprung 
Christine Nöstlinger: Wir pfeifen auf den Gurkenkönig 
Jurij Brezan: Die schwarze Mühle 
Geza von Cziffra: Der Tod schießt Tore
Jürgen Roth: Die neuen Dämonen 
Gerhard Holtz-Baumert: Alfons Zitterbacke 
Herbert Franke: Zone Null 
James Krüss: Mein Urgroßvater und ich; Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen; Florentine 
Frank Arnau: Heroin AG 
David Safier: Jesus liebt mich 
Otfried Preussler: Das Geheimnis der orangefarbenen Katze
Kerstin Gier: Rubinrot; Saphierblau; Für jede Lösung ein Problem; Ein unmoralisches Sonderangebot 

© Thomas Hübner and mytwostotinki.com, 2014-8. Unauthorized use and/or duplication of this material without expressed and written permission from this blog’s author and/or owner is strictly prohibited. Excerpts and links may be used, provided that full and clear credit is given to Thomas Hübner and mytwostotinki.com with appropriate and specific direction to the original content.

A new Bulgarian movie: Voevoda

Voevoda. This movie is better than Vasil Levski (the film) – but that’s not difficult, almost all movies are better than the chalga version of the Apostle’s life. Is Voevoda a good movie? No, it’s full of cliches, and visually the film is rather weak in my opinion. I doubt that I will remember a single scene after a few days. I didn’t fall asleep, as I did while watching Gasoline, the most boring Bulgarian movie I watched since a long time. So it was kind of entertaining, but it is not that you really have to see it. 2.5 out of 5 stars IMHO.

Voevoda, Bulgaria 2017, 126′, directed by Zornitsa Sophia, written by Zornitsa Sophia (based on a story by Nikolay Haytov), with Zornitsa Sophia, Valeri Yordanov, Goran Gunchev, Dimitar Trokanov, Leart Dokle, Dimitar Selenski, Yordan Bikov, Vladimir Zombori

© Thomas Hübner and mytwostotinki.com, 2014-7. Unauthorized use and/or duplication of this material without expressed and written permission from this blog’s author and/or owner is strictly prohibited. Excerpts and links may be used, provided that full and clear credit is given to Thomas Hübner and mytwostotinki.com with appropriate and specific direction to the original content.

“либерализм” vs. “либертарианство”

Фактът, че либерализм и либертарианство са две напълно различни политически понятия, все още не се разпространил в България – поне не сред политическите партии, които се наричат “либерални” …

© Thomas Hübner and mytwostotinki.com, 2014-7. Unauthorized use and/or duplication of this material without expressed and written permission from this blog’s author and/or owner is strictly prohibited. Excerpts and links may be used, provided that full and clear credit is given to Thomas Hübner and mytwostotinki.com with appropriate and specific direction to the original content.