{"id":7673,"date":"2020-02-02T08:31:24","date_gmt":"2020-02-02T08:31:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mytwostotinki.com\/?p=7673"},"modified":"2020-02-02T08:31:36","modified_gmt":"2020-02-02T08:31:36","slug":"einige-anmerkungen-zur-neuen-bulgarischen-celan-ausgabe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mytwostotinki.com\/?p=7673","title":{"rendered":"Einige Anmerkungen zur neuen bulgarischen Celan-Ausgabe"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Nachdem zwei fr\u00fchere Auswahlb\u00e4nde mit Gedichten von Paul Celan aus den Jahren 1998 und 2002 l\u00e4ngst vergriffen sind, ist es ein erfreuliches Ereignis, dass Ende 2019 erneut ein Band mit ausgew\u00e4hlten Gedichten Celans in bulgarischer \u00dcbersetzung vorliegt. Grund genug f\u00fcr mich, mir diese Ausgabe anzuschaffen. Ein paar Gedanken zu diesem Buch:  <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zun\u00e4chst einige \u00c4u\u00dferlichkeiten, die mir allerdings bei einem Werk gerade eines mir so kostbaren Autors wie Celan wichtig sind. Der vorliegende Band ist handwerklich offenbar gut gemacht und hat eine ansprechende Einbandgestaltung (unter Verwendung eines Gem\u00e4ldes des Dichters Roman Kissiov). Sehr erfreulich ist die Tatsache, dass es sich um eine zweisprachige Ausgabe handelt; der des Deutschen kundige Leser kann hier jeweils direkt das Original und die \u00dcbersetzung, die sich im Druckbild gegen\u00fcberstehen, miteinander vergleichen. F\u00fcr die Entscheidung, die Gedichte auch im deutschen Original zu bringen, ist der Verlag sehr zu loben. Ich w\u00fcrde mir derartige zweisprachige Ausgaben auch in anderen vergleichbaren F\u00e4llen w\u00fcnschen. <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Auch die Auswahl der in den Band aufgenommenen Gedichte erscheint mir im allgemeinen gelungen; es versteht sich von selbst, dass jeder Celan-Leser seine Lieblingsgedichte hat, die er gerne in einem solchen Band sehen m\u00f6chte. Und es versteht sich ebenfalls von selbst, dass jede Auswahl subjektiv ist und daher auch der neue Band ein paar aus meiner Sicht bedauerliche L\u00fccken hat. Vor allem das Fehlen des Gedichts \u201eTodtnauberg\u201c, das auf Celans sehr wichtige Begegnung mit Martin Heidegger anspielt und in seinem Werk eine Schl\u00fcsselstellung einnimmt, erscheint mir allerdings als ein wirkliches Manko. Ein grosses Plus wiederum ist die Tatsache, dass Celans einzige l\u00e4ngere programmatische \u00c4u\u00dferung zu seiner eigenen Lyrik, die \u201eMeridian\u201c-Rede, die er 1960 in Darmstadt anl\u00e4sslich der Verleihung des Georg-B\u00fcchner-Preises hielt, in den Band aufgenommen wurde.  <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Celan ist f\u00fcr jeden \u00dcbersetzer, der sich an seinem Werk versucht, eine Herausforderung. Er ist aus verschiedenen Gr\u00fcnden schwer zu \u00fcbersetzen bzw. nachzudichten. Das gilt besonders f\u00fcr seine sp\u00e4ten Gedichte, in denen die Syntax und die Sprache allgemein immer st\u00e4rker \u201eaufgebrochen\u201c wird und die bei Celan ohnehin vorhandene Tendenz zu grosser Ambiguit\u00e4t hinsichtlich der Aussage und des Inhalts der Gedichte oft so weit getrieben wird, dass der Leser vor gro\u00dfen Herausforderungen steht. Dass die \u00dcbersetzerin Maria Slavcheva sich trotzdem an das Werk dieses sehr komplexen Dichters gewagt hat, verr\u00e4t Mut und eine gute Portion Selbstbewusstsein.  <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Literarisches \u00dcbersetzen, zumal von Lyrik, erfordert vom \u00dcbersetzer viele zum Teil schwierige Entscheidungen zu treffen. Bei der Besprechung der \u00dcbersetzung eines Lyrikbandes sollte es daher auch darum gehen, ob die vom \u00dcbersetzer getroffenen Entscheidungen in der Regel plausibel oder nicht plausibel sind. (Es gibt hier oft kein klares \u201erichtig oder falsch\u201c; von groben sinnentstellenden Fehlern einmal abgesehen.) Mein pers\u00f6nliches Urteil ist hier \u00fcberwiegend positiv: in vielen der \u00fcbersetzten Gedichte trifft die \u00dcbersetzerin den Sinngehalt und auch die Form, die Celans Original vorweist. Einige kritische Anmerkungen sollen allerdings an dieser Stelle nicht verschwiegen werden. <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Celans wohl ber\u00fchmtestes Gedicht \u201eTodesfuge\u201c ist wahrscheinlich auch sein am h\u00e4ufigsten \u00fcbersetztes. Auf bulgarisch kenne ich ein halbes Dutzend verschiedene \u00dcbersetzungen dieses Gedichts, von denen mir die Version von Emanuil Vidinski als die mit Abstand gelungenste erscheint. Im Original finden sich diese Zeilen: <\/strong><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote\"><p><strong>\u201e&#8230; der Tod ist ein Meister aus Deutschland sein Auge ist blau \/ er trifft dich mit bleierner Kugel er trifft dich genau&#8230;\u201c <\/strong><\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p><strong>Die Tatsache, dass Celan hier &#8211;&nbsp;aber eben auch nur hier&nbsp;&#8211; einen Endreim in diesem Gedicht verwendet, deutet auf die geradezu zentrale Rolle dieser beiden Zeilen im Gedicht hin. Der Endreim ist kein Zufall \u2013 wie ja auch sonst nichts in den Gedichten Celans Zufall ist.  <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>In der vorliegenden Ausgabe werden diese Zeilen wie folgt \u00fcbersetzt: <\/strong><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote\"><p><strong>&#8220;&#8230;\u0441\u043c\u044a\u0440\u0442\u0442\u0430 \u0435 \u043c\u0430\u0439\u0441\u0442\u043e\u0440 \u043e\u0442 \u0413\u0435\u0440\u043c\u0430\u043d\u0438\u044f \u0441\u044a\u0441 \u0441\u0438\u043d\u0438 \u043e\u0447\u0438 \/ \u0442\u043e\u0439 \u0442\u0435 \u0443\u043b\u0443\u0447\u0432\u0430 \u0441 \u043e\u043b\u043e\u0432\u0435\u043d \u043a\u0443\u0440\u0448\u0443\u043c \u0443\u043b\u0443\u0447\u0432\u0430 \u0442\u0435 \u0442\u043e\u0447\u043d\u043e&#8230;&#8221;     <\/strong><\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p><strong>Im Vergleich dazu hei\u00dft es bei Vidinski:  <\/strong><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote\"><p><strong>\u201e&#8230;\u0441\u043c\u044a\u0440\u0442\u0442\u0430 \u0435 \u0433\u0435\u0440\u043c\u0430\u043d\u0441\u043a\u0438 \u043c\u0430\u0435\u0441\u0442\u0440\u043e \u043e\u043a\u043e\u0442\u043e \u043c\u0443 \u0435 \u0441\u0438\u043d\u044c\u043e \/ \u0443\u043b\u0443\u0447\u0432\u0430 \u0442\u0435 \u0441 \u043e\u043b\u043e\u0432\u0435\u043d \u043a\u0443\u0440\u0448\u0443\u043c \u0443\u043b\u0443\u0447\u0432\u0430 \u0442\u0435 \u0442\u043e\u0447\u043d\u043e&#8230;\u201c  <\/strong><\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p><strong>Die zweite Variante ist sowohl sprachlich n\u00e4her beim Original, als auch hinsichtlich Reim und Rhythmus des Gedichts eindeutig vorzuziehen. <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Neben einigen weiteren f\u00fcr mich schwer nachvollziehbaren Entscheidungen gerade bei diesem Gedicht, hat die \u00dcbersetzerin ungl\u00fccklicherweise einen meiner Meinung nach ausgesprochen schweren Lapsus in der bulgarischen Fassung der \u201eTodesfuge\u201c begangen, der durchaus in den Sinngehalt des Gedichts eingreift und welcher Leser, die mit Celan und seiner Geisteswelt nicht oder wenig vertraut sind, auf eine vollkommen falsche Spur f\u00fchrt. <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wenn Celan in dem Gedicht  <\/strong><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote\"><p><strong>\u201edein goldenes Haar Margarete \/ dein aschenes Haar Sulamith\u201c <\/strong><\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p><strong>schreibt, evoziert er damit eben nicht nur irgendeine blonde (deutsche) Margarete und irgendeine (j\u00fcdische) Sulamith mit aschfarbenem Haar, sondern er spielt nat\u00fcrlich auf Margarete aus Goethes \u201eFaust\u201c und Sulamith aus dem Hohen Lied Salomos an, zwei emblematische Dichtungen f\u00fcr das deutsche und das j\u00fcdische Volk \u2013 wie ja \u00fcberhaupt, das Deutsche und das J\u00fcdische bei diesem Dichter geradezu schicksalhaft miteinander verwoben waren.  <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Celan, der die M\u00f6glichkeiten deutscher Dichtung nach dem Holocaust erneuert und erweitert hat wie kein Zweiter, beherrschte die deutsche Sprache virtuos; zu den Schuldgef\u00fchlen, die er wegen des Todes seiner Eltern hatte, gesellten sich gerade deshalb die Schuldgef\u00fchle, in der Sprache der M\u00f6rder seiner Eltern zu dichten und seine meisten Leser im Land der T\u00e4ter zu haben. Wenn die \u00dcbersetzerin in ihrer Fassung aus Margarete eine Margarita macht (\u0442\u0432\u043e\u044f\u0442\u0430 \u0437\u043b\u0430\u0442\u043d\u0430 \u043a\u043e\u0441\u0430 \u041c\u0430\u0440\u0433\u0430\u0440\u0438\u0442\u0430 \/ \u0442\u0432\u043e\u044f\u0442\u0430 \u043f\u0435\u043f\u0435\u043b\u0438\u0432\u0430 \u043a\u043e\u0441\u0430 \u0421\u0443\u043b\u0430\u043c\u0438\u0442), verf\u00e4lscht sie die Aussage des Gedichts vollkommen; der Leser wird vielleicht an Bulgakov denken, aber mit der offensichtlichen Autorintention von Celan hat das absolut nichts zu tun. Ein wirklich unn\u00f6tiger und sehr schwerer Fehler in meinen Augen (den auch Tekla Sugareva und Edvin Sugarev in ihrer Version seinerzeit gemacht haben), der die Vermutung nahelegt, dass die \u00dcbersetzerin wohl mit den Hintergr\u00fcnden von Celans Dichtung verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig wenig vertraut ist.  <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gestolpert bin auch \u00fcber eine Fu\u00dfnote zu einem der zentralen Gedichte Celans, \u201eMandorla\u201c. In der Fu\u00dfnote erf\u00e4hrt der Leser, dass Mandorla die \u201emandelf\u00f6rmige Aureole, die in der christlichen Ikonographie verwendet wird\u201c sei. Zwar ist es zutreffend, dass der Heiligenschein christlicher Heiligenbilder als Mandorla bezeichnet wird; trotzdem ist die Fu\u00dfnote irref\u00fchrend, da eben nicht nur in der christlichen Ikonographie eine solches mandelf\u00f6rmiges Halo verwendet wird. Es findet sich unter anderem auch im Buddhismus und \u2013 f\u00fcr Celan sicher sehr wichtig \u2013 in der Kabbala, der j\u00fcdischen Mystik.  <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das Gedicht \u201eMandorla\u201c geh\u00f6rt wohl zu den am schwersten zu deutenden Gedichten Celans und ich will mich hier keineswegs an einer weiteren Deutung versuchen. Eine Anmerkung, die den Eindruck erweckt als habe sich Celan hier eindeutig auf die christliche Ikonographie bezogen, f\u00fchrt den Leser aber in die Irre. Eine solche Eindeutigkeit ist der Dichtung Celans wesensfremd; darauf hat zu Recht Hermann Detering in seinem Aufsatz \u201eReligionsgeschichtliche Anmerkungen zu Paul Celans Gedicht \u201eMandorla\u201c\u201c hingewiesen \u2013 aus dem Gedicht selbst l\u00e4sst sich die in der Fu\u00dfnote der Buchausgabe suggerierte Eindeutigkeit keineswegs ableiten. Anmerkungen sollen dem Verst\u00e4ndnis des Lesers dienen; die hier angesprochene Fu\u00dfnote tut dies nicht, sie f\u00fchrt im Gegenteil den Leser zu einer abwegigen und verengenden Lekt\u00fcre des Gedichts.   <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u00dcberhaupt, die Fu\u00dfnoten. Nach meinem Eindruck sind sie manchmal \u00fcberfl\u00fcssig, an anderen Stellen, wo sie auf bestimmte Bez\u00fcge von Celans Dichtung erkl\u00e4rend hinweisen k\u00f6nnten, die den meisten bulgarischen Lesern nicht gel\u00e4ufig sind, fehlen sie. Dazu ein Beispiel aus dem Nachwort des Bandes, das wie folgt beginnt: <\/strong><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote\"><p><strong>\u201eJedem Text bleibt sein \u201e20. J\u00e4nner\u201c eingeschrieben. Wenn auch an einem 23. April begonnen tr\u00e4gt auch diese \u00dcbersetzung einen \u201e20. J\u00e4nner\u201c in sich, von dem Celan sich herschrieb.\u201c   <\/strong><\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p><strong>In einer Fu\u00dfnote erl\u00e4utert die \u00dcbersetzerin, dass der 23. April der Welttag des Buches sei. Inwieweit dies f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis von Celan&nbsp;bzw. f\u00fcr den Leser von Interesse ist, ist mir schleierhaft. Viel wichtiger w\u00e4re eine Anmerkung gewesen, die den Bezug zu der Behauptung der \u00dcbersetzerin erl\u00e4utert, dass sich Celan von einem \u201e20. J\u00e4nner herschrieb\u201c. Ich vermute stark, dass den bulgarischen Lesern in der Regel vollkommen unverst\u00e4ndlich ist, was es mit diesem 20. J\u00e4nner im Zusammenhang mit Celans Dichtung auf sich hat. Zwar steht als Motto \u00fcber dem Nachwort ein Zitat aus Celans Meridian-Rede in der er fragt  <\/strong><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote\"><p><strong>\u201eVielleicht darf man sagen, dass jedem Gedicht sein \u201e20. J\u00e4nner\u201c eingeschrieben bleibt?\u201c, <\/strong><\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p><strong>allerdings ist dies nicht dasselbe wie die Behauptung, Celan habe sich \u201evon einem \u201e20. J\u00e4nner\u201c hergeschrieben\u201c.  <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was also hat es mit diesem 20. J\u00e4nner auf sich (Celan verwendet sowohl in der Meridian-Rede als auch im Gedicht \u201eT\u00fcbingen, J\u00e4nner\u201c diese eher ungew\u00f6hnliche regionaltypische Form des Monatsnamens Januar, was allein schon ein deutlicher Hinweis ist)? Eine Fu\u00dfnote h\u00e4tte hier deutlich mehr Nutzen gestiftet als das sp\u00e4ter im Nachwort folgende Namedropping  &#8211; Szondi, Gadamer, Derrida, Hamburger (die Hinweise auf Ingeborg Bachmann und Bertolt Brecht sind dagegen angebracht, da es einen konkreten Bezug von im Band abgedruckten Gedichten gibt).  <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dass der \u201e20. J\u00e4nner\u201c sich auf den Anfang von Georg B\u00fcchners Erz\u00e4hlung \u201eLenz\u201c bezieht \u2013 wie viele bulgarische Leser wissen das? Und dass das Gedicht \u201eT\u00fcbingen, J\u00e4nner\u201c auch darauf anspielt (H\u00f6lderlin war ein interessierter Leser von Lenz und erlebte \u00e4hnliche lebensgeschichtlich bedeutsame Entt\u00e4uschungen mit den Weimarer Titanen Schiller und Goethe) und dies ebenso wie die programmatische Rede Celans als Auseinandersetzung mit den Klassikern der deutschen Dichtung und als Gegenposition zu deren Dichtungsverst\u00e4ndnis gesehen werden muss, gegen das sich die Lenz, H\u00f6lderlin, B\u00fcchner gewandt haben \u2013 auch dies h\u00e4tte man gerne in einem solchen Nachwort, das leider sehr an der Oberfl\u00e4che bleibt, gelesen.  <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mein Urteil \u00fcber diese Ausgabe ist \u2013 daran m\u00f6chte trotz der oben angef\u00fchrten Kritik keinen Zweifel lassen \u2013 insgesamt eher positiv. Eine \u00fcberwiegend respektable \u00dcbersetzerleistung, die aber nicht in jedem Gedicht das hohe Niveau h\u00e4lt. Das Beiwerk (Fu\u00dfnoten und Nachwort) finde ich fast ein wenig \u00e4rgerlich. Eine Ausgabe, die ganz darauf verzichtet h\u00e4tte, w\u00e4re aus meiner Sicht vorzuziehen gewesen.  <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie ich geh\u00f6rt habe, soll eine weitere bulgarische Celan-Ausgabe in Vorbereitung sein. Eine gute Nachricht, denn ein solch anspruchsvoller und wichtiger Dichter sollte noch mehr Aufmerksamkeit beim Lesepublikum finden; und der Vergleich der verschiedenen \u00dcbersetzungen wird sicherlich zu weiteren interessanten Diskussionen f\u00fchren. Ich bin jedenfalls gespannt. <\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" width=\"640\" height=\"960\" src=\"http:\/\/www.mytwostotinki.com\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Celan-Umschlag.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7675\" srcset=\"https:\/\/www.mytwostotinki.com\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Celan-Umschlag.jpg 640w, https:\/\/www.mytwostotinki.com\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Celan-Umschlag-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.mytwostotinki.com\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Celan-Umschlag-133x200.jpg 133w, https:\/\/www.mytwostotinki.com\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Celan-Umschlag-624x936.jpg 624w, https:\/\/www.mytwostotinki.com\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Celan-Umschlag-533x800.jpg 533w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>\u041f\u0430\u0443\u043b \u0426\u0435\u043b\u0430\u043d: \u0418\u0437\u0431\u0440\u0430\u043d\u0438 \u0441\u0442\u0438\u0445\u043e\u0442\u0432\u043e\u0440\u0435\u043d\u0438\u044f, Gutenberg, Veliko Tarnovo 2019 (\u00dcbersetzerin Maria Slavcheva)  <\/strong><\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-preformatted\"><strong>\u00a9 Thomas H\u00fcbner and Mytwostotinki, 2014-2020. Unauthorized use and\/or duplication of this material without expressed and written permission from this blog\u2019s author and\/or owner is strictly prohibited. Excerpts and links may be used, provided that full and clear credit is given to Thomas H\u00fcbner and Mytwostotinki with appropriate and specific direction to the original content.<\/strong><\/pre>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><div class=\"dmrights_badge\">\r\n\t\t<script type=\"text\/javascript\">\r\n\t\t\tcatalogCode = \"AAA-1100-01\"\t\t\r\n \t\t<\/script> \r\n\t\t<div id=\"DMR-seal\"><\/div>\r\n\t\t<script type=\"text\/javascript\" src=\"http:\/\/ipregistry_wp.dmrights.com\/dmr.js\"><\/script>\r\n\t\t<\/div><br \/>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem zwei fr\u00fchere Auswahlb\u00e4nde mit Gedichten von Paul Celan aus den Jahren 1998 und 2002 l\u00e4ngst vergriffen sind, ist es ein erfreuliches Ereignis, dass Ende 2019 erneut ein Band mit ausgew\u00e4hlten Gedichten Celans in bulgarischer \u00dcbersetzung vorliegt. Grund genug f\u00fcr mich, mir diese Ausgabe anzuschaffen. 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